Graffiti » 2008 » März 2008 März
Mrz 12

Die Geschichte des Graffiti. Graffiti gibt es schon seit vielen Jahren. Bevor das Graffiti aber Graffiti hieß, gab es einen Vorreiter der sich “Kyselak” schimpfte. Der Schriftzug “Kyselak” stammte von dem Österreicher Joseph Kyselak, der im 19. Jahrhundert eine Wette verlor und auf Grund dessen, diesen Schriftzug an alle möglichen Stellen schrieb. Im zweiten Weltkrieg kam dann ein weiterer Schriftzug dazu, der lautete: “Kilroy was here.” Dieser wurde von US-Soldaten an verschiedene Stellen geschrieben. Das Graffiti ist ein fester Bestandteil der Hip Hop Kultur und hat seinen Ursprung in den 70er Jahren in New York. Erzählt wird, dass ein Botenjunge während seiner Botengänge sein Tag TAKI183 an verschiedene Wände schrieb. Die Zeitungen wurden aufmerksam und schrieben einen Artikel über den unbekannten Sprayer. Daraufhin schritten einige Nachahmer zur Tat! Das Graffiti war geboren. Schnell wurden kahle, graue Wände mit bunten Bildern geschmückt und die Stadt bekam ein neues Flair. Am Anfang agierten die Jugendlichen nur mit Filzstiften, später dann wurden die Spraydosen entdeckt, mit denen man wesentlich schneller und auch größere Flächen bemalen konnte. Schnell wurden verschiedene Styles und Techniken entwickelt, die jetzt nicht mehr nur in New York zu sehen waren. Die ganze Welt war von dem “Graffiti-Virus” infiziert. Die Geschichte des Graffiti hat also einen langen Weg hinter sich und auch heute noch sieht man in jeder Stadt besprayte Wände. In den 80er Jahren kamen die Filme Wild Style, Beat Street und Style Wars auf den Markt. Mit diesen Filmen hatte der Virus nun auch die europäischen Länder erreicht. Die jenigen, die zu Beginn der Graffiti Zeit dabei waren, werden als Old School bezeichnet. Die Geschichte des Graffiti ist schon sehr interessant!

Mrz 11

Das Sprayen auf Zügen ist für einige Sprayer eine ganz besondere Herausforderung. Die Wahrscheinlichkeit auf einem fahrenden Zug erwischt zu werden ist definitiv viel höher, als ein Tag in eine Unterführung zu sprayen. Ausserdem ist das Sprayen auf Zügen definitiv verboten. Einige Sprayer finden es aber klasse, wenn der Zug dann mit ihrem Tag durch ganz Deutschland fährt und alle Menschen ihr tolles Tag sehen können. Wenn es denn ein tolles Tag ist und nicht nur irgendeine Schmiererei. Das kommt unter den Graffiti Künstlern leider nicht selten vor. Es gibt wahre Künstler unter ihnen aber auch echte Nieten und Nachahmer. Die versauen den Künstlern dann das Geschäft. Denn wer hat schon gegen ein schönes Graffiti an einer leeren Hauswand etwas einzuwenden? Ich denke keiner, so lange es noch etwas mit Kunst zu tun hat. Wenn man einen Sprayer sieht wie er auf einem Zug sein Tag hinterlässt, ist er meistens maskiert um nicht erkannt zu werden. Sprayen auf Zügen ist also wirklich eine gefährliche Angelegenheit und sollte gut durchdacht sein! Wenn man erst mal erwischt wurde, dann kommt man von der Liste der “Schwarzen Schafe” unter den Sprayern nicht so schnell weg! Sprayen auf Zügen – Finger weg!!

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Mrz 10

Ich hab mich für euch mal auf die Suche nach ein paar schicken Graffiti Bilder gemacht. Sind wirklich nur die schönsten Bilder für euch von mir ausgesucht.

Graffiti1

Das Bild finde ich z.B. sehr geil! Es hat etwas herrschendes in sich!

Graffiti


Dieses Bild ist auch ein sehr expressionistisches Graffiti Bild.

Graffiti Bilder


Was will uns dieses Bild sagen?

Helm


Auch ein sehr schönes Tag unter den Graffiti Bilder! Gefallen dir meine Bilder?

Mrz 7

Graffiti in Hamburg kann man an zahlreichen Wänden, Zügen, Unterführungen und großen Hauswänden bestaunen.  Ein sehr bekannter Sprayer aus Hamburg ist OZ.  Er soll laut Presseberichten seine Signs mehr als 120.000 mal an Wände, Züge usw. gesprayt haben.  Auch ein sehr bekannter Sprayer in Hamburg ist King  Zack.  Er war damals einer der ersten, die gemalt haben. Allerdings hat er es gemacht, weil es ihm Spaß gemacht hat.  King Zack hat nicht viel gesprüht aber es war ihm immer wichtig, das es Qualität war, die er an die Wände sprühte.  Die ersten Wände wurden im Herbst 83 von ihm verschönert.  Graffiti Hamburg hat  also  eine lange Geschichte. Durch seine wilden Styles und die hohe technische Umsetzung für diese Zeit, animierte er andere Sprayer zur Tat zu schreiten. 1984 kam dann der Film Wild Style in die Kinos und von da an fing die Stadt Hamburg an, Farbe zu bekommen. Auch Zack hatte sich den Film im Kino angesehen und fuhr danach sofort ins Pinneberger Yard um seiner Inspiration freien Lauf zu lassen. Es gibt viele Künstler unter den Sprayern aber leider auch viele Nachahmer und die versauen der Stadt die Wände. Graffiti Hamburg ist schon schön. Gerade in Gegenden wie der Schanze oder St.Pauli, da passt es auch einfach vom Flair. Aber die Bilder sollten auch etwas hermachen und nicht einfach nur wild angesprayt werden. Auch Graffiti ist eine Kunst.

Graffiti

Mrz 5

Graffiti ist Kunst. Das wird zwar nicht von jedem so gesehen, ist aber definitiv so. Bekannte Graffiti Künstler wie Keith Haring oder Jean-Michel Basquiat sind wohl allen bekannt. Auch namenlose Graffiti Kunst ist ein Kunstwerk. Allerdings gibt es in der Gaffiti Szene auch viele Nachahmer oder Unbegabte. Die ziehen dann die wahre Graffiti Kunst in den Dreck. Immermehr wird Graffiti als Kunst anerkannt. In Wien wurde 2006 sogar eine Straße in die Graffitistraße umbenannt. Genutze Flächen von Sprayern sind oft Unterführungen, Züge, Autobahnbrücken oder große Hauswände. Dies wird natürlich von der Stadt nicht gerne gesehen. Da es sich oft um Schmierereien handelt und die Entfernung dieser sehr kostspielig ist. Leider gibt es nur sehr wenige, die die Graffiti Kunst wirklich verstehen. Denn Graffiti ist definitiv eine Kunst. Bekannte Künstler unter den Writern sind: Loomit- er ist in München unterwegs und seit ca 1984 aktiv, DAIM- ist in Hamburg zu Hause und sorgt immer wieder für krasse Bilder, Seen- lebt in New York und fasziniert dort die Menschen mit seiner Graffiti Kunst. Berühmte Sprayer sind unter anderem: Thomas Baumgärtel- auch bekannt als “Bananensprayer”, Harald Naegeli- ehemaliger Strafflüchtlig- heute Professor der Kunst, OZ- sprühte sein Sign in Hamburg an die 120.000 Mal.

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